Redaktion | Landkreis Elbe-Elster
40 Jahre DIL
Brandenburgische Projektpartner stärken Zusammenarbeit für nachhaltige Ernährungssysteme
Elbe-Elster/Quakenbrück. Vertreter des Landkreises Elbe-Elster und mehrerer Brandenburger Forschungseinrichtungen haben ihre Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL) in Quakenbrück bekräftigt. Anlass war das 40-jährige Jubiläum des Instituts am Donnerstag, 22.05.2025. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Projekt „Campus Nachhaltige Lebensmittelerzeugung“.
Für die Lausitz ist das Vorhaben vor allem deshalb relevant, weil der Landkreis Elbe-Elster seit 2021 mit dem DIL zusammenarbeitet. Nach Angaben aus dem Projektumfeld hatte der Ausschuss für Kreisentwicklung, Landwirtschaft und Umwelt dem Kreistag zuletzt empfohlen, die Mitgliedschaft des Landkreises im DIL zu bestätigen.
Brandenburger Partner stellen Projekt vorNach Quakenbrück reisten Dr. Beate Zimmermann, Direktorin des Forschungsinstituts für Bergbaufolgelandschaften e.V. in Finsterwalde, Marie Grüter vom Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere e.V. Schönow sowie Ariane Kölling, Leiterin des Kreisentwicklungsamtes des Landkreises Elbe-Elster. Begrüßt wurden sie vor Ort von DIL-Direktor Dr.-Ing. Volker Heinz.
Im Rahmen einer Posterausstellung stellten die Partner den Campus Nachhaltige Lebensmittelerzeugung einem Fachpublikum vor. Dabei informierte sich auch der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies über das Vorhaben und sprach mit den Beteiligten.
Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinwegAriane Kölling erklärte beim Besuch:
„Die Verbindung von Forschung, regionaler Entwicklung und nachhaltiger Lebensmittelproduktion bietet große Chancen für unsere Region. Der Austausch mit starken Partnern wie dem DIL hilft uns, innovative Ansätze gemeinsam voranzubringen.“
Das DIL ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut mit Hauptsitz in Quakenbrück. Dort arbeiten nach Institutsangaben rund 120 Fachkräfte aus Lebensmitteltechnologie, Analytik, Nachhaltigkeit und Food Data an Lösungen für resiliente und zirkuläre Ernährungssysteme.
Das Institut wurde 1983 gegründet und unterhält neben dem Hauptsitz in Quakenbrück weitere Standorte in Berlin, Brüssel und Karlsruhe. Es kooperiert nach eigenen Angaben mit mehr als 150 Mitgliedsunternehmen sowie mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten im In- und Ausland.
Mit dem gemeinsamen Auftritt in Quakenbrück haben die Projektpartner ihre länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Niedersachsen erneut bekräftigt.
Foto Kreisentwicklung LKEE/ Ariane Kölling
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