Ganzjährig heiraten liegt im Trend
Standesamt Burg (Spreewald) zieht Bilanz für 2025
Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) – Im Standesamtsbezirk Burg (Spreewald), zu dem auch Kolkwitz/Gołkojce, Drebkau/Drjowk und Neuhausen/Spree gehören, ist die Zahl der Eheschließungen im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 146 Trauungen registriert – fast doppelt so viele wie im Vorjahr.
„Seit September sind wir wieder voll besetzt und konnten mehr Paaren das Ja-Wort geben“,
berichtet Lysann Pehla, Leiterin des Standesamtes. In den Vorjahren hatte ein hoher Personalausfall zu einem Terminstopp geführt.
48 Trauungen fanden im Trauraum des Burger Amtsgebäudes statt, 14 auf dem Steinitzhof in Drebkau/Drjowk, je fünf in Kolkwitz und Neuhausen. Besonders beliebt waren die gewidmeten Trauorte: Angeführt von „Zur Alten Schule“ in Burg-Kauper mit 13 Hochzeiten, gefolgt vom „Bleiche Resort & Spa“ mit neun, dem „Alten Backhaus“ und dem Milanhof mit je acht Trauungen. Auch das Annemarie-Schulz-Haus, die Koselmühle in Glinzig/Glinsk und das Schloss Laubsdorf wurden genutzt.
Trend zu ganzjährigem Heiraten: Trotz der Beliebtheit der Monate Mai bis September waren alle Trausamstage 2026 bereits ausgebucht. 20 Paare nutzten 2025 die „Schreibtischhochzeit“, bei der die standesamtliche Trauung früh morgens im Büro stattfand, gefolgt von freier oder kirchlicher Trauung am selben Tag.
Individuelle Wünsche der Paare werden häufig umgesetzt: Ringe unter einem Stuhl verstecken, Traureden mit Harry-Potter- oder „Herr der Ringe“-Elementen, Anfahrten mit Pferd, Unimog oder Elektrocar, Trachten oder selbst komponierte Lieder.
„Die Paare glücklich zu sehen, das macht unseren Beruf aus“,
sagt Standesbeamter Thomas Städter.
Neben den 146 Trauungen wurden 2025 sieben Nachbeurkundungen für im Ausland geschlossene Ehen vorgenommen – unter anderem aus den USA, der Ukraine, Dänemark, Griechenland und Dubai.
Foto: hyperworx Medienproduktionen
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