Redaktion | LHC Michel Havasi
Hannes Knecht bleibt in Cottbus
Rückraumspieler verlängert beim LHC in der Lausitz
Cottbus kann beim LHC auch in der kommenden Saison mit Hannes Knecht planen. Der Rückraumspieler hat seinen Vertrag verlängert und bleibt damit den Lausitzer Handballern treu.
Seit zehn Jahren spielt Knecht für den LHC Cottbus. Der Spielmacher gilt im Verein als Beispiel dafür, wie sich ein Jugendspieler zu einem Leistungsträger entwickeln kann. Diesen Weg will der Club nach eigenen Angaben auch künftig weitergehen.
„Ich habe verlängert, weil ich mich menschlich und auch sportlich gesehen hier sehr wohl fühle“, sagt Knecht. Für seine Entscheidung seien auch die Wertschätzung im Verein und die Zuschauer bei den Heimspielen wichtig gewesen.
In der laufenden Saison hat Knecht bisher 90 Tore erzielt. Nach Vereinsangaben übernimmt er oft in entscheidenden Phasen Verantwortung. Als Spielgestalter hat er demnach zudem maßgeblichen Anteil daran, dass der LHC nach Spitzenreiter GW Werder den zweitbesten Angriff der Liga stellt.
Lob von der sportlichen LeitungDie sportliche Leitung des LHC bewertet die Entwicklung des Rückraumspielers sehr positiv. Gordon Roth beschreibt Knecht als spielintelligenten und technisch starken Handballer mit gutem taktischem Verständnis. Besonders hervorgehoben werden sein Zug zum Tor, seine Stärke im Eins-gegen-eins, seine Übersicht und seine Ruhe in Drucksituationen.
In der vergangenen Saison sammelte Knecht zudem Erfahrung in der 3. Liga. Roth sieht in ihm einen der stärksten Spieler auf der Position Rückraummitte in der Regionalliga Ostsee-Spree und bescheinigt ihm weiteres Entwicklungspotenzial.
„Ich werde hier von jedem geschätzt. Und natürlich sind mir auch die vielen Zuschauer bei den Heimspielen von großer Bedeutung“, begründet Hannes Knecht seine Vertragsverlängerung.
Foto: LHC Havasi
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