Redaktion | Stadt Weißwasser
BAFA-Außenstelle bleibt in Weißwasser
Standort gesichert, Wachstum und Suche nach einem Haus
Weißwasser/O.L. bleibt BAFA-Standort: Oberbürgermeisterin Katja Dietrich und BAFA-Präsidentin Dr. Mandy Pastohr haben sich in Weißwasser zur weiteren Entwicklung der BAFA-Außenstelle ausgetauscht. Beide stellten klar, dass die BAFA-Außenstelle in Weißwasser/O.L. bleibt – unabhängig davon, wo sie künftig untergebracht wird.
Wichtiger Arbeitgeber in der RegionDie Außenstelle startete im März 2020 mit 30 Mitarbeiter und ist auf aktuell rund 240 Beschäftigte angewachsen. Damit zählt sie zu den größten Arbeitgebern der Region. Ein Großteil der Arbeitsplätze ist unbefristet.
Nach Angaben von Dr. Pastohr wird der Standort derzeit durch weitere Rekrutierungsrunden für Führungskräfte gestärkt. Zudem könnten neue Aufgaben in Weißwasser/O.L. angesiedelt werden.
Qualifizierung und Rückkehr in die HeimatDie Belegschaft wird kontinuierlich weiterqualifiziert. Im Jahr 2025 nahmen Mitarbeiter des Standorts Weißwasser/O.L. rund 640 Mal an Fortbildungen teil. Damit hebt sich die Außenstelle im Vergleich zu anderen BAFA-Abteilungen hervor.
Ein Großteil der Beschäftigten stammt aus der Region und dem nahen Umland. Das Einzugsgebiet reicht bis Görlitz, Bautzen und Cottbus. Genannt werden auch zahlreiche Rückkehrer, darunter Kollegen vom BAFA-Hauptsitz in Eschborn/Frankfurt.
Vier Gebäude – langfristige Lösung gesuchtAktuell ist das BAFA in vier verschiedenen Gebäuden in Weißwasser/O.L. untergebracht. Die Mietverträge laufen teilweise bis 2030. Die BImA sucht nach einer langfristigen Unterbringungsperspektive, um die Organisation zu verbessern und die Mitarbeiter künftig konzentrierter unterzubringen.
Aufgaben: Förderprogramme, Strukturwandel, ServiceSeit sechs Jahren steht die Abteilung 6 des BAFA in Weißwasser/O.L. für Klimaschutz im Gebäudebereich und Strukturwandel. Zu den Aufgaben zählen die Umsetzung zentraler Programme wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sowie das Anpassungsgeld (APG) für Beschäftigte in vom Kohleausstieg betroffenen Regionen. Außerdem betreut der Standort die Reisekostenabrechnung für das BAFA und weitere Behörden der Bundesverwaltung.
Ein besonderer Schwerpunkt ist das Energie-Info-Center als Anlaufstelle für Bürger, Unternehmen und Energieberater – unter anderem für Förderanliegen, technische Fragen und Unterstützung bei Anträgen. Mit der Beantwortung von mehreren hunderttausend Anfragen pro Jahr trägt das Info-Center zur Qualität und Effizienz der Förderprogramme bei.
Stimmen aus BAFA und Rathaus„Weißwasser/O.L. ist und bleibt ein zentraler BAFA-Standort. Das Bundeswirtschaftsministerium hat sich klar bekannt – und wir bauen darauf auf: mit starken Aufgaben und einem Beitrag zum Strukturwandel.“
Dr. Mandy Pastohr, Präsidentin des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
„Die Arbeitsplätze des BAFA leisten einen Schlüsselbeitrag zur wirtschaftlichen Diversifizierung unserer Stadt und Region. Damit sind sie seit Beginn ein bedeutender Baustein für einen erfolgreichen Strukturwandel. Ich und viele Weißwasseranerinnen und Weißwasseraner verbinden mit dem Standort große Erwartungen.“
Katja Dietrich, Oberbürgermeisterin von Weißwasser/O.L.
Foto: Kepler
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