Brücke Staakmühle wieder offen
Dahme-Radweg ist wieder durchgängig, Umwege entfallen.
In Staakmühle ist die neue Fußgänger- und Radwegebrücke freigegeben worden. Nach rund drei Monaten Bauzeit können Fußgänger und Radfahrer die Verbindung wieder nutzen. Damit ist auch der Dahme-Radweg an dieser Stelle wieder durchgängig.
Die ursprüngliche Brücke war bereits 2017 für den Autoverkehr und 2024 auch für den Fuß- und Radverkehr wegen Baufälligkeit gesperrt worden. Die Sperrung führte zu längeren Umwegen für Anwohner und für Radtouristen. Die Umleitung des Dahme-Radwegs verlief weiträumig zwischen Briesen und Staakow über die Kreisstraßen K 6148 und K 6149.
Neue Verbindung über Brücke und WehrDie neue Brücke überspannt die ursprüngliche Brücke und das Wehr. Es handelt sich um eine glasfaserverstärkte Kunststoffbrücke mit einer Spannweite von 17 m und einer Breite von 2 m. Sie ist bis 3,5 t belastbar.
Freigegeben wurde die Brücke von Heike Zettwitz, Erster Beigeordneter des Landkreises Dahme-Spreewald und Dezernentin für Verkehr und Bau, gemeinsam mit Marco Kehling, Direktor des Amtes Unterspreewald, sowie Barbara Quitt, Ortsvorsteherin von Staakow.
Landkreis fördert das Vorhaben„Für mich ist dies heute ein Tag der Freude“, sagte Heike Zettwitz. Sie verwies darauf, dass mit der neuen Verbindung die langen Umwege für Fußgänger und Radfahrer enden und die beiden Teile von Staakmühle wieder verbunden sind.
Die Gemeinde Rietzneuendorf-Staakow konnte die Reparatur oder den Neubau der Brücken- und Wehranlage nach Angaben des Landkreises finanziell nicht allein stemmen. Deshalb unterstützte der Landkreis Dahme-Spreewald das Vorhaben mit Mitteln aus dem Kreisstrukturfonds.
Nach Angaben des Landkreises stehen dafür knapp 80.000,00 € zur Verfügung. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau liegen bei rund 120.000,00 €.
Denkmalgeschützter StandortDie Staakmühle, auch Staakower Mühle genannt, ist an der Dahme gelegen und wurde bereits 1510 erstmals urkundlich erwähnt. Das ehemalige Mühlengebäude mit Nebenanlagen, Brücken und Wehr steht unter Denkmalschutz. Der Standort ist eine Station am Dahme-Radweg und am Wassermühlen-Wanderweg.
Wie eine endgültige Lösung für die sanierungsbedürftige alte Brücke und das Wehr aussehen wird, soll sich nach Angaben des Amtes Unterspreewald in den kommenden Jahren entscheiden.
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