Lausitz als Hotspot der Krebsmedizin
Partner bauen in der Lausitz ein Zentrum für Präzisionsmedizin auf
Die Lausitz soll zu einem wichtigen Standort für innovative Krebsmedizin werden. Dafür haben die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem, der Lausitz Science Park und die AIQ Europe GmbH eine Absichtserklärung für den Aufbau des Verbundes Theranosticum Lausitz unterzeichnet.
Geplant ist ein Innovationszentrum für theranostische Biomedizin in Cottbus. Ziel ist es, Diagnose und Behandlung bei Krebserkrankungen enger zu verzahnen. Im Mittelpunkt stehen datenbasierte und KI-gestützte Anwendungen für personalisierte Krebsmedizin und moderne Tumorbehandlung.
Forschung und Klinik arbeiten enger zusammenNach Angaben der Partner soll der Verbund dazu beitragen, individuellere, präzisere und schonendere Therapien für Patienten zu entwickeln. Die BTU bringt dafür ihre datengetriebene Forschung ein. Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem steuert die klinische Expertise bei. Der Lausitz Science Park übernimmt eine strukturierende und entwicklungsfördernde Rolle.
„Unser Anspruch ist klar: Erkenntnisse aus der Forschung müssen den Weg in die Anwendung finden“, sagt BTU-Vizepräsident Prof. Michael Hübner. „Das Theranosticum Lausitz zeigt, wie das gelingt – durch die enge Verbindung von Forschung und Transfer mit starken Partnern.“
Erstes Unternehmen bereits eingebundenMartin Peuker, Digitalisierungsvorstand der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem, erklärt: „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt: Mit dem Theranosticum Lausitz bringen wir hochpräzise Diagnostik und gezielte Therapie enger zusammen – für bessere Behandlungsergebnisse und mehr Lebensqualität.“
Mit der AIQ Europe GmbH ist nach Angaben der Partner bereits ein erstes Unternehmen Teil des Vorhabens. Das Unternehmen entwickelt KI-basierte Software zur automatisierten Auswertung von Körperscans für die Krebsdiagnostik. Die Software wird derzeit mit klinischen Partnern im konkreten Anwendungsfeld getestet.
Der Verbund soll nach den vorliegenden Angaben überregional und grenzüberschreitend ausstrahlen und die Lausitz als Standort für Zukunftsmedizin stärken.
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