L.o Redaktion | Landkreis Elbe-Elster
Fahrradschutzstreifen richtig nutzen
Landkreis informiert über Regeln, die Unfälle vermeiden und das Miteinander im Straßenverkehr verbessern
Im Landkreis Elbe-Elster informiert die Verkehrsunfallkommission über die richtige Nutzung von Fahrradschutzstreifen. Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden und das Miteinander im Straßenverkehr zu verbessern.
Nach Angaben des Landkreises kennen viele Verkehrsteilnehmer die geltenden Regeln nicht oder wenden sie falsch an. Das betrifft Menschen im Auto ebenso wie Radfahrer. Gerade im Alltag kann das zu gefährlichen Situationen führen.
Wo Schutzstreifen im Landkreis zu finden sind
Fahrradschutzstreifen gibt es im Landkreis unter anderem in Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Schönborn, Marxdorf und besonders häufig in Finsterwalde. Dort werden sie täglich von vielen Radfahrern genutzt.
Die Streifen sind laut Landkreis etwa 1,50 Meter breit, mit einer gestrichelten Linie markiert und durch regelmäßig aufgebrachte Fahrradsymbole erkennbar. Sie kommen ausschließlich innerorts zum Einsatz. Anders als ein baulich getrennter Radweg gehören sie weiter zur Fahrbahn.
Diese Regeln gelten
Radfahrer sollen den Schutzstreifen nutzen und möglichst weit rechts fahren. Autofahrer dürfen den Bereich grundsätzlich nicht befahren. Eine Ausnahme gilt nur in besonderen Situationen, etwa wenn dem Gegenverkehr ausgewichen werden muss.
Halten oder Parken auf dem Schutzstreifen ist verboten.
Wichtig ist außerdem der Mindestabstand beim Überholen. Innerorts müssen zwischen Auto und Fahrrad mindestens 1,50 Meter Abstand eingehalten werden, außerorts 2 Meter. Maßgeblich ist dabei nicht die gestrichelte Linie, sondern der Abstand bis zum Lenker des Fahrrads.
Landkreis setzt auf Aufklärung
Nach den Erfahrungen des Straßenverkehrsamtes wird dieser Mindestabstand häufig unterschritten. Auch verbotswidriges Parken auf Schutzstreifen führe immer wieder zu gefährlichen Situationen.
„Fahrradschutzstreifen sind ein Angebot an alle Radfahrer für mehr Sichtbarkeit auf den Straßen. Sicherheit bringen sie allerdings nur, wenn die geltenden Regeln eingehalten werden“, sagt Stefan Wagenmann, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Elbe-Elster.
Mit der Informationskampagne will der Landkreis nach eigenen Angaben dazu beitragen, das Radfahren sicherer und attraktiver zu machen. Wagenmann betont zudem, dass ein rücksichtsvoller Umgang aller Verkehrsteilnehmer Voraussetzung für mehr Sicherheit sei.
Foto: Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard (Bild mit ChatGPT erzeugt):
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