Denkmaltag Doberlug-Kirchhain
Treffen zu Scheunen, Ställen und neuen Ideen im Dorf
In Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster ist heute der diesjährige Brandenburgische Denkmaltag eröffnet worden. Im Mittelpunkt stehen dörfliche Nutzbauten und die Frage, wie Scheunen, Ställe, Speicher, Werkstätten und Hofanlagen erhalten und sinnvoll weitergenutzt werden können.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Kulturstaatssekretär Tobias Dünow. Er betonte, dass dörfliche Nutzbauten mehr seien als alte Wirtschaftsgebäude. Sie prägten die Identität der Dörfer und könnten, wenn sie erhalten und neu genutzt werden, Heimat, Zusammenhalt, Baukultur und Nachhaltigkeit stärken.
Motto: Bedarf und Bewahrung zusammenbringen„Dörfliche Nutzbauten sind weit mehr als alte Scheunen, Ställe, Werkstätten, Speicher oder Gerätehäuser – sie sind gebaute Geschichte und prägen die Identität unserer Dörfer.“
Der Brandenburgische Denkmaltag steht in diesem Jahr unter dem Motto „LAND IN SICHT! Dörfliche Nutzbauten zwischen Bedarf und Bewahrung“. Thema ist der künftige Umgang mit diesen Gebäuden. Vorgestellt werden Projekte von Initiativen, Verbänden, Vereinen und Netzwerken, die Beispiele für Sanierung und Umnutzung zeigen.
Dazu gehören unter anderem Ställe, Speicher, Scheunen und ganze Hofanlagen. In einer Podiumsdiskussion sprechen Vertreter aus Politik, Architektur, Regionalkultur und Regionalwirtschaft darüber, welchen Beitrag Baukultur und Denkmalpflege für lebendige und lebenswerte Dörfer leisten können.
Landesamt organisiert Denkmaltag seit 1992Veranstalter ist das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Die Behörde ist für übergeordnete Aufgaben der Denkmalpflege im Land Brandenburg zuständig. Ihr Hauptsitz liegt in Wünsdorf im Landkreis Teltow-Fläming, dazu kommen eine Außenstelle in Cottbus/Chóśebuz und das Archäologische Landesmuseum in Brandenburg an der Havel.
Das Landesamt veranstaltet den Brandenburgischen Denkmaltag seit 1992 jährlich. Für die Lausitz und den ländlichen Raum in Süd-Brandenburg ist das Thema besonders greifbar: Viele Dörfer sind bis heute von historischen Wirtschaftsgebäuden geprägt, deren Zukunft oft zwischen Erhalt, Umbau und Abriss entschieden wird.
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